Auf die Frage „Welches ist das beste Abdichtungsmaterial?" gibt es keine einzige richtige Antwort – denn das beste Material hängt von dem Problem ab, das Sie lösen möchten. Drückendes Wasser im Kellerbeton und aufsteigende Feuchtigkeit an einer Innenwand erfordern völlig unterschiedliche Lösungen. Das falsche Material kostet Sie sowohl Geld als auch Zeit. In diesem Leitfaden erklären wir Schritt für Schritt die Arten von Abdichtungsmaterialien, in welchem Fall welches verwendet wird und wie Sie die richtige Wahl treffen.
Stellen Sie zuerst die richtige Frage: Woher und wie kommt das Wasser?
Vor der Materialauswahl müssen Sie drei Dinge bestimmen:
- Quelle und Richtung: Kommt das Wasser aus positiver Richtung (von der Seite, an der es auftritt) oder aus negativer Richtung (von der gegenüberliegenden Seite)?
- Untergrundart: Beton, Ziegel, Porenbeton, vorhandener Putz?
- Art des Problems: Aufsteigende Feuchtigkeit, aktives Wasserleck, Kondensation oder drückendes Grundwasser?
Wenn Sie diese drei Antworten geklärt haben, ergibt sich die richtige Materialkategorie von selbst.
Arten von Abdichtungsmaterialien und ihre Einsatzbereiche
1. Kristalline Abdichtungsmaterialien
Es handelt sich um zementbasierte Materialien, die in die Poren des Betons eindringen, eine Kristallstruktur bilden und den Wasserdurchtritt dauerhaft verhindern. Sie sind ideal für Betonflächen wie Keller, Stahlbetonwände, Wasserbehälter und Fundamente. Sie widerstehen negativem und positivem Wasserdruck. Produkt: Dryvatec Crystal-Serie. Details: Was ist kristalline Abdichtung?.
2. Injektionsmaterialien gegen aufsteigende Feuchtigkeit
Es sind chemische Barrieren, die in die Wand injiziert werden, um die vom Sockel nach oben wandernde kapillare Feuchtigkeit zu stoppen. Sie sind die einzige dauerhafte Lösung bei aufsteigender Feuchtigkeit in Altbauten sowie an Keller- und Erdgeschosswänden. Produkt: DampStop Konzentrat.
3. Polyurethan- und Acrylgel-Injektion
Wird bei aktivem Wasserleck, Rissen und Fugenundichtigkeiten eingesetzt. Die Polyurethan-Injektion dehnt sich bei Kontakt mit Wasser aus und füllt den Hohlraum; das Acrylgel bildet an rückseitigen und mit dem Erdreich in Kontakt stehenden Flächen einen elastischen Schleier. Produkte: PU-Injektion, Acrylgel.
4. Nässe- und Feuchtigkeitssanierputze
Wird verwendet, um feuchte, salzausblühende Innenwände atmungsaktiv zu trocknen und zu sanieren. Produkt: HydroFix Sanierputz. Zum Unterschied gegenüber Farbe lesen Sie unseren Beitrag Sanierputz oder Farbe?.
5. Technische Reparaturmörtel und Beton
Wird zur Untergrundvorbereitung vor der Abdichtung, zur Instandsetzung und zum Ausgleich verwendet. Produkt: Reparaturmörtel und Betonmaterialien.
Welches Material bei welchem Problem? Schnellübersicht
| Problem | Richtige Materialart | Dryvatec-Produkt |
|---|---|---|
| Wasserundurchlässigkeit im Kellerbeton | Kristallin | Crystal 1K / 2K |
| Aufsteigende (kapillare) Feuchtigkeit in der Wand | Injektionssperre | DampStop |
| Aktives Wasserleck / Riss | Polyurethan-Injektion | PUR-IN (E101) |
| Wandrückseite / Erdkontakt | Acrylgel | Gel Injection |
| Feuchte Innenwand | Sanierputz | HydroFix |
Wie berechne ich die Materialmenge?
Nachdem Sie die Fläche (m²) bestimmt haben, können Sie über eine Angebotsanfrage die benötigte Materialmenge ermitteln lassen. Wenn Sie sich nicht entscheiden können, füllen Sie das Anfrageformular aus; unser Team empfiehlt Ihnen das für Ihr Gebäude am besten geeignete Material und die passende Menge.
Fazit
Das beste Abdichtungsmaterial ist das, das am besten zu Ihrem Problem passt. Bestimmen Sie zuerst die Quelle und die Richtung des Wassers sowie die Untergrundart; wählen Sie anschließend anhand der obigen Tabelle die richtige Kategorie. Der Ansatz des Dreifach-Systems von Dryvatec wurde genau dafür entwickelt: erkennen, die Quelle unterbrechen, die Oberfläche schützen. Für Unterstützung bei der richtigen Materialauswahl kontaktieren Sie uns.
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