📌 Kurze Antwort
Bei der Feuchtigkeitsinjektion werden in die Wand Bohrlöcher mit 12 mm Durchmesser, 15-20 cm über dem Bodenniveau und in Abständen von 10-12 cm gebohrt, in die das silikonbasierte Material DampStop D101 unter niedrigem Druck injiziert wird. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 1.5-2.5 Litern pro m² erfolgt die Anwendung an einem Tag. Anschließend wird nach einer Trocknungszeit von 4-8 Wochen der HydroFix Sanierputz aufgebracht.
Aufsteigende Feuchtigkeit in Gebäuden ist weltweit eines der häufigsten baulichen Probleme. Besonders in älteren Gebäuden ohne horizontale Abdichtung steigt Grundwasser über Kapillarkräfte in der Wand auf und richtet erhebliche Schäden an. Die Feuchtigkeitsinjektion ist die wirksamste moderne Methode, um dieses Problem dauerhaft zu lösen. In dieser Anleitung erläutern wir Ihnen ausführlich, was die Feuchtigkeitsinjektion ist, welche Arten es gibt und wie sie mit DampStop D101 Schritt für Schritt angewendet wird.
Was ist Feuchtigkeitsinjektion?
Die Feuchtigkeitsinjektion (chemische Injektion) ist ein Verfahren, bei dem zur Behebung des Problems der aufsteigenden Feuchtigkeit in Gebäuden spezielle chemische Substanzen mit oder ohne Druck in die Wand injiziert werden. Diese Chemikalien dringen in die Poren des Wandbaustoffs ein, bilden eine wasserundurchlässige Sperre und verhindern, dass die vom Boden aufsteigende Feuchtigkeit in der Wand weiter vordringt.
Das chemische Injektionsverfahren wurde erstmals in den 1960er-Jahren in England entwickelt. Die damals verwendeten Materialien hatten nur eine begrenzte Wirksamkeit. Dank moderner silikonbasierter Formulierungen ist die Feuchtigkeitsinjektion heute jedoch zur zuverlässigsten und langlebigsten Lösung gegen aufsteigende Feuchtigkeit geworden. Besonders in Europa gilt sie bei Restaurierungsprojekten als Standardanwendung.
Das Grundprinzip der Feuchtigkeitsinjektion ist einfach: An einer bodennahen Stelle der Wand werden entlang einer horizontalen Linie Löcher gebohrt, und in diese Löcher wird die spezielle chemische Substanz injiziert. Die Chemikalie breitet sich in der Wand aus und bildet eine durchgehende Sperre. Diese Sperre verhindert physisch, dass das Wasser durch die Kapillarwirkung nach oben steigt.
Arten der Feuchtigkeitsinjektion
Auf dem Markt gibt es verschiedene Injektionsmaterialien mit unterschiedlichen chemischen Zusammensetzungen. Jedes davon hat seine eigenen Vorteile und Einsatzbereiche.
Silikonbasierte Injektion (DampStop — am wirksamsten)
Silikonbasierte Injektionsmaterialien gelten als Goldstandard bei der Feuchtigkeitsinjektion. DampStop D101 ist ein silikonbasiertes Injektionskonzentrat und eines der fortschrittlichsten Produkte dieser Kategorie.
Die Vorteile silikonbasierter Materialien sind folgende: Sie dringen tief in die Poren des Baustoffs ein, bilden eine hydrophobe (wasserabweisende) Schicht, haben eine Lebensdauer von über 20 Jahren, sind geruchlos und umweltfreundlich. DampStop D101 bietet mit seiner mit Wasser anzumischenden Konzentratformel eine wirtschaftliche Lösung.
Acrylgel-Injektion
Injektionsmaterialien auf Acrylgel-Basis dringen dank ihrer niedrigviskosen Struktur leicht in feine Risse und enge Poren ein. Besonders bei aktiven Wasserlecks bieten sie eine schnelle Lösung. Ihre Lebensdauer ist jedoch im Vergleich zu silikonbasierten Materialien kürzer (in der Regel 5-10 Jahre), und ihre Beständigkeit kann unter bestimmten Umgebungsbedingungen nachlassen.
Polyurethan-Injektion
Injektionsmaterialien auf Polyurethan-Basis werden dank ihrer bei Wasserkontakt aufquellenden Struktur zum Stoppen aktiver Wasserlecks eingesetzt. Sie sind in flexibler oder starrer Form erhältlich. In der Regel werden sie zum Stoppen von Wasserlecks verwendet; zur Bildung einer Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit werden silikonbasierte Produkte bevorzugt.
Harz-Injektion
Injektionsmaterialien auf Epoxid- oder Polyesterharz-Basis werden in der Regel zur baulichen Verstärkung eingesetzt. Sie sind wirksam bei der Rissreparatur und der Wiederherstellung der baulichen Integrität. Ihre Fähigkeit, eine Feuchtigkeitssperre zu bilden, ist begrenzt, weshalb sie als Primärmaterial für die Lösung gegen aufsteigende Feuchtigkeit nicht empfohlen werden.
Fazit: Die wirksamste und langlebigste Lösung gegen aufsteigende Feuchtigkeit sind silikonbasierte Injektionsmaterialien. Dryvatec DampStop D101 sticht als das fortschrittlichste Produkt dieser Kategorie hervor.
Feuchtigkeitsinjektion mit DampStop D101: Material- und Ausrüstungsliste
Für die Feuchtigkeitsinjektion mit DampStop D101 werden folgende Materialien und Ausrüstungsgegenstände benötigt:
Hauptmaterial:
- DampStop D101 Concentre Injektionsset — Silikonbasiertes Injektionskonzentrat
- Sauberes Wasser — Zum Verdünnen des Materials
Ausrüstung:
- Schlagbohrmaschine oder Kernbohrgerät (mit 12-14 mm Bohrer)
- Injektionspistole oder druckloses Injektionsset
- Mischgefäß und Rührwerk
- Feuchtigkeitsmessgerät
- Kreide oder Markierstift
- Schutzbrille und Handschuhe
- Füllmörtel (zum Verschließen der Bohrlöcher)
Optional (empfohlen):
- HydroFix 2-Komponenten-Sanierputz — Für die Wandoberfläche nach der Injektion
- Staubsauger / Handbesen — Zur Reinigung nach dem Bohren
Um die von Ihnen benötigte Materialmenge zu ermitteln, können Sie über unser Angebotsformular eine individuelle Berechnung anfordern. Durch Angabe von Wandlänge, -dicke und -material erfahren Sie genau, wie viele Sets Sie benötigen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Feuchtigkeitsinjektion
Schritt 1: Wandvorbereitung und Messung
Bevor Sie mit der Feuchtigkeitsinjektion beginnen, muss die Wand sorgfältig vorbereitet werden. Dieser Schritt beeinflusst den Erfolg der Anwendung unmittelbar.
Feuchtigkeitsbestimmung: Führen Sie mit dem Feuchtigkeitsmessgerät an verschiedenen Stellen der Wand Messungen durch. Nehmen Sie vom Bodenniveau ausgehend nach oben alle 30 cm eine Messung vor. Bestimmen Sie, wie hoch die Feuchtigkeit aufgestiegen ist und welche Bereiche am stärksten betroffen sind. Diese Daten werden zur Festlegung der Position der Injektionslinie verwendet.
Vorbereitung der Wandoberfläche: Entfernen Sie im Injektionsbereich beschädigten Putz, abgeblätterte Farbe und lose Materialien. Eine saubere und trockene Wandoberfläche gewährleistet, dass das Bohren korrekt ausgeführt wird. Wenn sich auf der Wandoberfläche eine dicke Putzschicht befindet, tragen Sie den Putz im Injektionsbereich ab, bis Sie die Ziegel- oder Steinoberfläche erreichen.
Messen und Markieren: Ziehen Sie etwa 15-20 cm über dem Bodenniveau entlang der Wand eine horizontale Linie. Diese Linie zeigt die Höhe an, auf der die Injektionslöcher gebohrt werden. Markieren Sie auf der Linie in Abständen von 10-15 cm die Bohrpunkte. Messen Sie die Wanddicke — diese bestimmt die Bohrtiefe.
Schritt 2: Bohren (Durchmesser, Tiefe, Abstand)
Das Bohren ist einer der kritischsten Schritte der Feuchtigkeitsinjektion. Löcher mit dem richtigen Durchmesser, der richtigen Tiefe und im richtigen Abstand zu bohren gewährleistet, dass sich das Injektionsmaterial wirksam in der Wand verteilt.
Bohrlochdurchmesser: Verwenden Sie einen Bohrer mit 12-14 mm Durchmesser. Dieser Durchmesser ermöglicht ein ungehindertes Fließen des Injektionsmaterials und erhält zugleich die bauliche Integrität der Wand.
Bohrlochtiefe: Bohren Sie etwa 2/3 der Wanddicke tief. Bei einer 30 cm dicken Wand sollten die Löcher beispielsweise etwa 20 cm tief sein. Wird eine beidseitige Anwendung durchgeführt (von beiden Seiten der Wand), wird von jeder Seite 1/3 der Wanddicke tief gebohrt.
Bohrlochabstand: Lassen Sie zwischen den Löchern einen Abstand von 10-15 cm. Bei poröseren Materialien (alte Ziegel, Kalkstein) kann ein Abstand von 15 cm ausreichen. Bei dichteren Materialien (Betonblock, Granit) sollte ein Abstand von 10 cm bevorzugt werden.
Bohrwinkel: Bohren Sie die Löcher von der Horizontalen leicht nach unten geneigt (etwa 30-45 Grad). Diese Neigung sorgt dafür, dass das Injektionsmaterial mithilfe der Schwerkraft besser in die Wand eindringt. Wird eine Druckinjektion durchgeführt, ist auch ein horizontales Bohrloch geeignet.
Wichtig: Entfernen Sie den beim Bohren entstehenden Staub aus jedem Loch. Staub kann verhindern, dass das Injektionsmaterial in die Poren eindringt. Reinigen Sie die Löcher mit Druckluft oder einer feinen Bürste.
Schritt 3: Vorbereitung des Injektionsmaterials
DampStop D101 Concentre ist ein Produkt, das mit Wasser angemischt verwendet wird. Das richtige Mischungsverhältnis ist für die Wirksamkeit der Injektion von entscheidender Bedeutung.
Mischung vorbereiten: Geben Sie in ein sauberes Mischgefäß zuerst das Wasser und anschließend das DampStop D101 Concentre. Beachten Sie sorgfältig die auf dem Produktetikett angegebenen Mischungsverhältnisse. Rühren Sie mindestens 2-3 Minuten, bis eine homogene Mischung entsteht. Es dürfen sich keine Klumpen bilden.
Mischungsmenge: Verwenden Sie die angerührte Mischung innerhalb von 30-45 Minuten. Daher ist es bei großen Projekten sinnvoller, die Mischung in Chargen anzurühren. Berechnen Sie die insgesamt benötigte Materialmenge vorab über unser Angebotsformular.
Achtung: Tragen Sie beim Anrühren der Mischung Schutzhandschuhe. Das Material kann die Haut bei Kontakt austrocknen. Bei Augenkontakt mit reichlich Wasser ausspülen.
Schritt 4: Durchführung der Injektion
Die Injektion kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen: drucklose (Schwerkraft-)Injektion und Druckinjektion.
Drucklose (Schwerkraft-)Injektion: Bei dieser Methode wird die angerührte Mischung mithilfe eines Trichters oder einer Flasche in die gebohrten Löcher gegossen. Das Material verteilt sich durch die Schwerkraft in der Wand. Es ist eine langsamere Methode, erfordert aber nur minimale Ausrüstung. Bei porösen Wänden (alte Ziegel, Stein) liefert sie wirksame Ergebnisse. In jedes Loch wird so lange Material nachgefüllt, bis es zurückzufließen beginnt. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden, während das Material von der Wand aufgenommen wird.
Druckinjektion: Mit einer Injektionspistole oder -pumpe wird das Material unter Druck in die Löcher injiziert. Diese Methode sorgt dafür, dass sich das Material in der Wand auf eine größere Fläche verteilt. Bei dichten Wänden (Beton, dicht gemauerte Ziegel) sollte die Druckinjektion bevorzugt werden. Der Anwendungsdruck liegt in der Regel zwischen 0.5-2 bar; ein zu hoher Druck kann zum Reißen der Wand führen.
Reihenfolge der Anwendung: Beginnen Sie mit der Injektion an einem Ende der Wand und arbeiten Sie sich der Reihe nach zum anderen Ende vor. Füllen Sie jedes Loch, bis das Material zurückkommt oder aus dem benachbarten Loch austritt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass das Material in der Wand eine durchgehende Sperre gebildet hat.
Schritt 5: Verschließen der Bohrlöcher
Nach Abschluss der Injektion müssen die gebohrten Löcher verschlossen werden. Dieser Vorgang ist sowohl aus ästhetischer als auch aus baulicher Sicht wichtig.
Verschließen Sie die Löcher mit Füllmörtel, nachdem Sie mindestens 24 Stunden gewartet haben, damit die Injektion vollständig aufgenommen wird. Der Mörtel sollte bündig mit der Wandoberfläche aufgetragen werden. Warten Sie, bis der Mörtel getrocknet ist (in der Regel 24-48 Stunden), und schleifen und glätten Sie dann die Oberfläche.
Schritt 6: Trocknungszeit und Auftragen des Sanierputzes
Nachdem sich die Injektionssperre gebildet hat, entweicht die im oberen Wandbereich vorhandene Feuchtigkeit mit der Zeit durch natürliche Verdunstung aus der Wand. Dieser Prozess ist wichtig und sollte nicht überstürzt werden.
Trocknungszeit: Die vollständige Austrocknung der Wand dauert in der Regel 4-12 Wochen. Die Trocknungszeit hängt von folgenden Faktoren ab: Wanddicke, vorhandener Feuchtigkeitsgrad, Belüftungsbedingungen, Jahreszeit und Raumtemperatur. Während des Trocknungsprozesses ist eine gute Belüftung des Raums wichtig. Halten Sie Fenster und Türen geöffnet oder verwenden Sie einen Luftentfeuchter.
Feuchtigkeitsüberwachung: Führen Sie während des Trocknungsprozesses regelmäßig (einmal pro Woche) eine Feuchtigkeitsmessung durch. Tragen Sie keine Farbe oder keinen Putz auf, bevor der Feuchtigkeitsgrad auf ein akzeptables Niveau gesunken ist. In der Regel wird erwartet, dass der Feuchtigkeitsgehalt der Wand unter 5 % fällt.
Nach der Injektion: Auftragen des HydroFix Sanierputzes
Nachdem die Wand ausreichend getrocknet ist, wird das Auftragen von Dryvatec HydroFix 2-Komponenten-Sanierputz im injizierten Bereich dringend empfohlen. HydroFix bietet eine zweite Schutzschicht, die die Injektionssperre ergänzt.
Die Vorteile des HydroFix Sanierputzes:
- Doppelter Sperrschutz: Bietet zusätzlich zur Injektionssperre auch an der Wandoberfläche einen Feuchtigkeitsschutz
- Atmungsaktive Struktur: Gibt die Feuchtigkeit aus dem Wandinneren nach außen ab und verhindert zugleich das Eindringen von Feuchtigkeit von außen
- Salzsperre: Verhindert, dass die zusammen mit der Feuchtigkeit in der Wand angesammelten Salze an die Oberfläche treten
- Vorbereitung für den Anstrich: Schafft durch eine glatte Oberfläche einen idealen Untergrund für den Farbauftrag
HydroFix-Anwendung: Tragen Sie den beschädigten alten Putz im Injektionsbereich vollständig ab. Reinigen Sie die Wandoberfläche. Mischen Sie die beiden Komponenten von HydroFix gemäß der Produktanleitung. Tragen Sie den Putz mit der Kelle in gleichmäßiger Dicke auf die Wandoberfläche auf. Nach dem Trocknen kann ein normaler Anstrich erfolgen.
Anwendungstipps und häufige Fehler
Tipps
- Bei trockenem Wetter anwenden: Vermeiden Sie Injektionen an regnerischen oder sehr feuchten Tagen. Trockene Witterung sorgt dafür, dass das Material besser in die Wand eindringt.
- Bohrstaub unbedingt entfernen: Der beim Bohren entstehende Staub kann verhindern, dass das Material die Poren erreicht. Reinigen Sie jedes Bohrloch mit Druckluft oder einer Bürste.
- Mischung frisch verwenden: Verwenden Sie die DampStop-D101-Mischung innerhalb von 30–45 Minuten nach dem Anrühren. Bei zu langer Standzeit kann die Wirksamkeit der Mischung nachlassen.
- Materialmenge richtig berechnen: Ermitteln Sie die Anzahl der benötigten Sets vorab über unser Angebotsformular. Ein Materialmangel während der Anwendung kann die Durchgängigkeit der Barriere beeinträchtigen.
- Auf Ecken achten: An Wandecken sollten die Löcher mindestens 5 cm von der Ecke entfernt gebohrt werden. Zu nah an der Ecke zu bohren kann dazu führen, dass die Wandkante bricht.
Häufige Fehler
- Unzureichende Bohrlochtiefe: Werden die Löcher nicht tief genug gebohrt, erreicht das Injektionsmaterial nicht den gesamten Wandquerschnitt und die Barriere bleibt unvollständig. Bohren Sie mindestens 2/3 der Wanddicke tief.
- Zu großer Bohrlochabstand: Ein zu großer Abstand zwischen den Löchern verhindert, dass sich das Injektionsmaterial zu einer durchgehenden Barriere verbindet. Überschreiten Sie den Abstand von 10–15 cm nicht.
- Zu frühes Verputzen/Streichen: Putz oder Farbe aufzutragen, ohne nach der Injektion das vollständige Austrocknen der Wand abzuwarten, führt dazu, dass sich Feuchtigkeit unter dem Putz sammelt und erneut aufquillt. Warten Sie mindestens 4–8 Wochen und kontrollieren Sie mit einer Feuchtigkeitsmessung.
- Falsches Mischungsverhältnis: DampStop D101 zu stark zu verdünnen mindert die Wirksamkeit, mit zu wenig Wasser anzurühren erschwert die Verteilung in der Wand. Halten Sie sich an die Verhältnisse auf dem Produktetikett.
- Einseitige Anwendung (bei dicken Wänden): Bei Wänden, die dicker als 40 cm sind, erreicht eine einseitig ausgeführte Injektion möglicherweise nicht den gesamten Wandquerschnitt. Bei solchen Wänden sollte beidseitig gearbeitet werden.
Kosten der Feuchtigkeitsinjektion
Die Kosten einer Feuchtigkeitsinjektion variieren je nach Umfang der Anwendung. Die wichtigsten Kostenfaktoren sind:
- Länge der zu behandelnden Wand (Meter): Der Materialverbrauch ist direkt proportional zur Wandlänge
- Wanddicke (cm): Dicke Wände erfordern mehr Material und tieferes Bohren
- Wandmaterial: Poröse Materialien (alter Ziegel) nehmen mehr Material auf
- Anwendungsmethode: Eine professionelle Anwendung beinhaltet im Vergleich zur DIY-Anwendung Arbeitskosten
Stand 2026 sind die Kosten pro Quadratmeter bei der DIY-Anwendung mit dem DampStop-D101-Injektionsset im Vergleich zu herkömmlichen Methoden recht wirtschaftlich. Da es sich zudem um eine einmalige Anwendung handelt, entfallen über die Jahre wiederkehrende Reparaturkosten.
Um den genauen Materialbedarf und die geschätzten Kosten für Ihr Projekt zu ermitteln, können Sie über unser Angebotsformular eine individuelle Berechnung anfordern. Mit den Maßen Ihrer Wand erfahren Sie, wie viele Sets Sie benötigen und wie hoch die Gesamtkosten sind.
Fachbetrieb oder selbst machen?
Die Feuchtigkeitsinjektion erfordert zwar Fachwissen und Sorgfalt, doch mit dem richtigen Material und einer Anleitung ist auch eine DIY-Anwendung möglich. Einige Kriterien, die Ihnen bei der Entscheidung helfen, welcher Ansatz für Sie geeignet ist:
Eine DIY-Anwendung eignet sich in folgenden Fällen:
- Die Anwendungsfläche ist relativ klein (Wand kürzer als 10 Meter)
- Der Wandaufbau ist standardmäßig (Ziegel oder Betonblock)
- Sie haben Erfahrung im Umgang mit einfachen Handwerkzeugen
- Kosteneinsparung hat für Sie Priorität
- Sie sind geduldig und achten auf Details
Eine professionelle Anwendung wird in folgenden Fällen empfohlen:
- Große Anwendungsfläche (viele Wände, großes Gebäude)
- Historisches oder denkmalgeschütztes Gebäude
- Komplexer Wandaufbau (Steinwand, gemischtes Material)
- Erheblicher Wasserdruck oder hoher Feuchtigkeitsgrad
- Geschwindigkeit und Gewährleistung haben für Sie Priorität
Die DampStop-D101-Injektionssets eignen sich sowohl für die professionelle als auch für die DIY-Anwendung. Im Set ist eine ausführliche Anwendungsanleitung enthalten. Bei Fragen erreichen Sie uns über unsere Kontaktseite.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Feuchtigkeitsinjektion dauerhaft?
Ja, die mit DampStop D101 ausgeführte silikonbasierte Feuchtigkeitsinjektion ist eine dauerhafte Lösung. Die gebildete hydrophobe Barriere hat eine Lebensdauer von über 20 Jahren. Die Wirksamkeit der Barriere lässt mit der Zeit nicht nach. Bei korrekter Anwendung besteht kein Risiko, dass das Problem der aufsteigenden Feuchtigkeit erneut auftritt.
Kann eine Feuchtigkeitsinjektion in jeder Jahreszeit durchgeführt werden?
Eine Feuchtigkeitsinjektion kann zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden. Der ideale Anwendungszeitpunkt sind jedoch die Frühlings- und Sommermonate. In diesen Zeiten sorgen hohe Temperaturen und niedrige Luftfeuchtigkeit für ein schnelleres Aushärten des Materials und ein rascheres Austrocknen der Wand. Im Winter ist eine Anwendung möglich, die Trocknungszeit kann sich jedoch verlängern. Bei Frost (unter 0 °C) sollte nicht injiziert werden.
Wie schnell zeigen sich nach der Feuchtigkeitsinjektion Ergebnisse?
Die Injektionsbarriere beginnt sich innerhalb weniger Tage nach der Anwendung zu bilden. Das vollständige Austrocknen der Wand dauert jedoch 4–12 Wochen. In den ersten Wochen ist ein deutlicher Rückgang des Feuchtigkeitsgrads zu beobachten. Nach vollständiger Trocknung kann mit dem Streichen oder Verputzen der Wand begonnen werden.
Schädigt die Feuchtigkeitsinjektion das Gebäude?
Nein, die Feuchtigkeitsinjektion schädigt das Gebäude nicht. Es werden lediglich kleine Löcher (12–14 mm) gebohrt, die nach der Anwendung verschlossen werden. Die Tragfähigkeit der Wand wird nicht beeinträchtigt. Deshalb kann sie sogar in historischen Gebäuden sicher eingesetzt werden. Das verwendete Material DampStop D101 ist chemisch mit den Baustoffen verträglich und hat langfristig keinerlei abtragende oder zersetzende Wirkung.
Ist das Injektionsmaterial gesundheitsschädlich?
DampStop D101 ist ein geruchloses Produkt mit niedrigem VOC-Gehalt (flüchtige organische Verbindungen). Nach dem Aushärten wird es vollständig inert und gibt keinerlei Gase ab. Während der Anwendung wird das Tragen von Handschuhen empfohlen, doch das Arbeiten in einem belüfteten Raum ist ausreichend. Eine spezielle Maske oder Lüftungsausrüstung ist nicht erforderlich.
Fazit
Die Feuchtigkeitsinjektion ist die wirksamste moderne Methode, die das Problem der aufsteigenden Feuchtigkeit dauerhaft löst. Die mit dem silikonbasierten Injektionsmaterial DampStop D101 im Inneren der Wand gebildete hydrophobe Barriere verhindert über 20 Jahre lang, dass Feuchtigkeit durch Kapillarwirkung aufsteigt.
Indem Sie dem in diesem Ratgeber beschriebenen Schritt-für-Schritt-Ablauf folgen, können Sie die Feuchtigkeitsinjektion auch selbst erfolgreich durchführen. Die richtige Materialwahl (DampStop D101), die richtigen Bohrparameter (12–14 mm Durchmesser, 10–15 cm Abstand) und ein geduldiger Trocknungsprozess sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Anwendung.
Machen Sie den ersten Schritt, um das Problem der aufsteigenden Feuchtigkeit in Ihrem Gebäude zu lösen: Sehen Sie sich unsere Produkte an, ermitteln Sie Ihren Materialbedarf über unser Angebotsformular oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Als Dryvatec stehen wir Ihnen bei Problemen mit aufsteigender Feuchtigkeit zur Seite.
Vergleich der Arten von Feuchtigkeitsinjektionen
| Injektionsart | Wirksamkeit | Anwendungsbereich | Verbrauch (m²) | Lebensdauer |
|---|---|---|---|---|
| Silikonbasiert (DampStop) | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Aufsteigende Feuchtigkeit | 1.5-2.5 L | 20+ Jahre |
| Acrylgel | ⭐⭐⭐⭐ | Wassereintritt | 2-3 L | 15+ Jahre |
| Polyurethan | ⭐⭐⭐⭐ | Aktiver Wassereintritt | 1-2 kg | 10+ Jahre |
| Harz | ⭐⭐⭐ | Rissreparatur | 0.5-1 L | 20+ Jahre |
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